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VERSAMMLUNG  Kinderschutzbund Lahn-Dill/Wetzlar

Neue Angebote gut angenommen

VERSAMMLUNG  Kinderschutzbund Lahn-Dill/Wetzlar zieht nach Umbruch Bilanz
20.06.2018

Vorstand
Der neue Vorstand ist der alte (v. l.) Gudrun Geißler, Claus Lechner, Anne Uebach, Ingrid Müller, Jörg Sinkel, Stephanie
Sting, Rosemarie Pfeiffer-Waldschmidt. Es fehlt Regine Kießling-Steinhauer.
 
WETZLAR Nach einem Jahr tief gehender Umbrüche war das Jahr 2017 für den Kreisverband Lahn-Dill/Wetzlar des Kinderschutzbunds ein Jahr der Konsolidierung. Über die neuen Angebote berichtete die Erste Vorsitzende Gudrun Geißler in der Mitgliederversammlung.

Das im Laufe des Jahres 2016 vorgestellte Angebotsspektrum ist laut Geißler gut angenommen worden. Schwerpunkte der Arbeit sind Familienberatung, Familienbildung und Frühe Hilfen. Der Kinderschutzbund bietet mit persönlichen Beratungsgesprächen eine erste Anlaufstelle bei Fragen und Problemen in der Erziehung. Oft wüssten Eltern und Großeltern in einer Konflikt- und Erziehungssituation nicht, an wen sie sich mit ihren Fragen wenden sollen, so Geißler. In einem solchen Gespräch werde die Situation geklärt und besprochen, gegebenenfalls würden weitere Hilfsangebote und Ansprechpartner im Landkreis und in der Stadt Wetzlar vermittelt. Auch Fachkräfte aus pädagogischen und sozialen Arbeitsfeldern wendeten sich mit Fragen zum Thema Kinderschutz und Gewalt an den Kinderschutzbund.

„Mediennutzung in der Familie“, „Wenn’s zu Hause knallt – Warum gewaltfreie Erziehung so wichtig ist“, „Kinder psychisch erkrankter Eltern“, „Kindererziehung in Deutschland“ waren im Bereich Familienbildung und Erziehung Vortrags- und Fortbildungsthemen in Kindertagesstätten, Grundschulen, für Eltern, Fachkräfte in einem Projekt der Flüchtlingshilfe für junge Frauen und Mütter.

Zu den Angeboten zum Schutz vor Gewalt und Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt gehörten Vorträge und Fortbildungen in Kindertagesstätten und Grundschulen sowie in einem Schulförderzentrum: „Was macht Gewalt mit Kindern“, „Schutz und Prävention vor sexualisierter Gewalt in Institutionen – die Kita als geschützter Raum“, „Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII – Kindeswohlgefährdung – vorbeugen, erkennen, handeln“.

Zuverlässiger Partner in Landkreis und Stadt

Auch das Präventionskonzept „Ben sagt nein! Lena sagt nein!“ zählt zu den Angeboten im Bereich Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt. Es wurde in Kitas und Grundschulen im Kreis- und Stadtgebiet umgesetzt. Für die Naturschutzjugend Hessen wurde ein ganztägiger Workshop „Schutz vor sexueller Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit“ veranstaltet. Geißler: „Der Kinderschutzbund ist ein zuverlässiger Partner für alle Fragen rund um den Kinderschutz im Kreis- und Stadtgebiet.“

Im Bereich „Frühe Hilfen“ fanden im Vorjahr 30 Willkommensbesuche bei Familien im Wetzlarer Bezirk Neustadt statt. Dabei dient der Elternordner als Grundlage, um über die speziellen Angebote der Kommune und freier Träger für die Familien – wie Eltern-Kind-Gruppen, Babymassage und Beratungsstellen – zu informieren. Gesundheits- und Impfinformationen sowie Broschüren zu Erziehungsthemen, etwa zu gewaltfreier Erziehung, wurden ebenso erläutert.

Im Projekt „Kind im Krankenhaus“ wurden im Spielzimmer auf Station 10 des Wetzlarer Klinikums 214 Besucherkinder und zwölf stationäre Kinder zwischen drei und zwölf Jahren betreut.

Die Vorsitzende berichtete auch über das Engagement vieler Ehrenamtlicher im Rahmen der AG Flüchtlingskinder/Flüchtlingsfamilien. Dazu gehörte ein Sprachkurs der Diakonie für Flüchtlingsfrauen, der Kinderschutzbund war in die Kinderbetreuung eingebunden. Außerdem wurde Hausaufgabenhilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gegeben und Flüchtlingsfamilien wurden bei der Integration unterstützt.

Höhepunkt der Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr war der Festakt zum 40-jährigen Jubiläum.

Da sich alle Vorstandsmitglieder zur Wiederwahl stellten, wurde der bisherige Vorstand in großer Einmütigkeit für die nächsten drei Jahre wiedergewählt: Gudrun Geißler als Vorsitzende, Regine Kießling-Steinhauer und Claus Lechner als Stellvertreter, Jörg Sinkel als Schatzmeister, Anne Uebach als Schriftführerin sowie Ingrid Müller, Rosemarie Pfeiffer-Waldschmidt und Stephanie Sting als Beisitzerinnen. Als Kassenprüferinnen wurden Karin Bökel und Ute Jacobsen wiedergewählt.

Regine Kießling-Steinhauer wurde für ihr langjähriges Engagement für den Kinderschutzbund mit der Kinderschutzurkunde ausgezeichnet. (red)
 

Schnelle Hilfe

      Kinder- und Jugendtelefon:

      0800-111 0 333

               Elterntelefon:

      0800-111 0 550 

   

     von Nummer gegen Kummer e.V.

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